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Montag:
07:00 Uhr stehen wir auf. Der Kapitän spricht einige kurze Worte an die Mannschaft und erteilt den Befehl zum Seeklar machen. Kurz danach wird alles bereit gemacht um in See zu stechen. Alle Abläufe sitzen, sämtliche Gegenstände in den Zimmern, Küche und Aufenthaltsbereichen werden festgebunden. Stühle, Computer, Kaffeemaschine etc werden mit einem Gummiband befestigt, sonst würde es beim Segeln herumfliegen.

Unter der Führung vom Ankerchef J.C. wird der Anker um 07:45 Uhr gelichtet. Der Hauptmotor springt kurz darauf an, wir fahren aus der Bucht von Culatra in den Atlantik. Währenddessen werden bereits einige Segel bereitgemacht zum setzten. Unser Matrose F.Z., läuft hin und her zwischen dem Steuerhaus und dem Vordeck. Er leitet alle Instruktionen des Kapitäns an die Vormänner weiter, welche dann die Segel setzen. Schon beeindruckend, was diese Jungs alle können. Oft stellt sich mir die Frage, ob Sie realisieren was Sie alles leisten und erleben. Denn wer kann schon von sich behaupten, ein hundertjähriges Schiff gesegelt zu haben?

Nach dem Frühstück meldet unser Chief Fredi, dass der Entsalzter wieder angeschaltet ist und läuft. Das ist sehr gut, denn unsere Wassertanks waren beinahe leer. So produzieren wir momentan um die 115 bis 130 Liter die Stunde.

Bei wolkenlosem Himmel und strahlender Sonne läuft während dem ganzen Tag Segeltraining. Um 18:00 Uhr kommen wir in Portimao an. Am Abend löst noch Y.O. sein Geburtstagsgutschein ein. Ich freute mich sehr mit meinem Bezugsjugendlichen ein Steak essen zu gehen. Dabei entstanden gute Gespräche.

Dienstag:
Superschönes Wetter begrüsst uns zum Morgensport. Nach dem Frühstück packen wir die vielen Arbeiten an die noch zu erledigen sind. Alle die bereits Schiffsjunge sind, dürfen Arbeitstraining machen. Dabei werden Sie bewertet und erhalten entsprechend ihrer Leistung einen Lohn. Die beiden Moses M.M und J.V.C. lernen mit Patrick und mir für Ihre Schiffsjungenprüfung. Beide sind mit Eifer dabei. Nach Arbeitschluss begibt sich A.G. zum ersten Mal in den Ausgang. Sichtlich freute er sich mit einem riesen „Smile“ darüber.

Mittwoch:
Die Malerarbeiten vom Vortag werden fortgesetzt und grössten Teils beendet. An diesem Tag wird besser gearbeitet als am Dienstag. Wahrscheinlich wollen sich alle bemühen um am Nachmittag mit an den Strandausflug gehen zu dürfen. Leider reicht das Verhalten nicht bei allen und wir gehen nur mit einigen an Land.

Die Jungs die an den Strand durften, genossen die Wellen und das kühle Nass. Später bewiesen wir noch unsere Fussballkünste bei einem Beachsoccer gegen die einheimischen Portugiesen. Das erste Spiel gewinnen wir, danach lassen die Kräfte nach und wir überlassen dem Heimteam den Sieg und gehen einige Basketballkörbe werfen.

Kurz vor dem Abendessen trifft noch unsere Lehrerin Johanna ein. Da Sie schon in der Schweiz einiges an Schulstoff vorbereitet hat, kann Sie ab Donnerstag bereits mit Schule beginnen.

Donnerstag:
Johanna hat neuste Nachrichten aus der Schweiz mitgebracht. Diese werden mit den Jungs gelesen und thematisiert. Dabei geht es hauptsächlich darum, zu lernen mit welchen Techniken man schwierige Texte besser verstehen kann.

Aufgrund einer stürmischen Wettervorhersage für das kommende Wochenende, wurde die Crew durch Patrick instruiert, wie das Anlegemanöver an den Steg verlaufen sollte. Alle stürzten sich in die Segeluniform, jeder wusste was er zu tun hatte, und das Manöver verlief einwandfrei. Rund eine Stunde später lagen wir ruhig und sicher an einem Steg neben einem Viersternehotel. Die Restaurantgäste und die Spaziergänger schossen auch sofort die ersten Bilder. Ein Gefühl von Hollywood und rotem Teppich kam auf.

Da aus langer Erfahrung die Stegliegezeiten unsere Jugendlichen immer wieder zu nächtlichen Ausflügen oder Kurvengänge verleiten, haben wir eine Molenwache aufgestellt. Jeweils zwei Jungs stehen während 1.5 Stunden in Uniform am Steg um sicherzustellen, dass keine unbefugten Personen das Schiff verlassen oder betreten.  Jede Wachgruppe wird von einem Erwachsenen betreut. Dabei wird nicht selten Schokolade und Süssgetränk verteilt. Die meisten scheinen Freude an Ihrer Aufgabe zu finden und nehmen diese sehr Ernst.

Freitag:
Auch Heute steht wieder Schule und Arbeitstraining während dem ganzen Tag auf dem Programm. Von den Touristen die uns beobachten kriegen wir Komplimente für das ruhige und gute Arbeiten der Jugendlichen. Mit A.F. und W.P. stehen Standortbestimmungsgespräche an. Anschliessend an die Wochenrückblick-Besprechung wird grilliert. Am Abend wird gespielt bis zur Nachtruhe.

Samstag:
Das Samstags-Team ist in der privilegierten Lage, den Tag zu viert zu meistern. Während Patrick die Leichtmatrosenprüfung von B.T überwacht und den Achtersalon auf Hochglanz bringt, schauen Marwin, Johanna und Gabi, dass die restlichen Jungs unser schwimmendes Zuhause auf Vordermann bringen. Der Putz verläuft (bei strömendem Regen) einwandfrei, auch wenn sich wieder einmal Reibereien ergeben, weil M.M. seine Koje nur sehr widerwillig und extrem langsam putzt.

Trotz grossem Regenrisiko beschliessen wir, den Nachmittagsausflug an den Strand durchzuführen – auf die Gefahr hin, dass wir alle klitschnass zurückkehren würden. Doch der erwartete Regen blieb aus. Bei zwei Spielen Völkerball zeigten die Jungs ihre Wurfkraft. Die Stimmung war gut, besonders, als auf einmal ein kleiner Hund auftauchte, A.G.s Schuh schnappte und damit davon rannte. M.M, Y.O und F.Z. versuchten, den Hund zu fangen, rannten ihm hinterher und jagten ihn im Zickzack über den Strand. Der Hund schien Gefallen daran zu finden, liess die Jungs jeweils auf einen Meter heran kommen, um dann wieder Reissaus zu nehmen. Wir alle konnten uns kaum halten vor Lachen – das Bild war einfach zum Schreien komisch.

Der Hund liess erst wieder vom Schuh ab, als ihm unser Kapitän mit bestimmter Stimme befahl, er müsse jetzt mit der Blödelei aufhören und weggehen. Erneut brach lautes Gelächter aus, denn der Hund war von der Autorität Patricks offensichtlich beeindruckt und ging weg.

Nach dem Abschiedessen von W.P. der uns nächste Woche verlässt, wurde noch der Samstagsfilm geschaut. Alle waren danach sehr müde und schliefen schnell ein.

Sonntag:
Heute regnete es nur einmal. Nämlich den ganzen Tag lang. Das gewünschte Strandprogramm viel buchstäblich ins Wasser. Unsere Macbooks liefen dadurch heiss und das „Pockerface“ wurde aufgesetzt. Der Tag verlief erstaunlich ruhig, bedenkt man den engen Raum indem sich 17 Personen aufhalten und beschäftigen. Ca. 14 Quadratmeter ist unser Salon gross. Fredi installierte zur Freude der Jungs seinen PC mit dem Rennsteuerrad. Abwechselnd wurde Runde um Runde um die digitale Rennbahn gerast. Ab 20:00 Uhr hörte es auf zu Regnen und wir entschlossen uns, das von einem Besucher gespendete Geld in ein Dessert an Land zu investieren. Danke H.T.

Jetzt sitze ich in einem Internetkaffe und versuche die Woche gedanklich nochmals Revue passieren zu lassen.

Die Nachricht über die Niederlage von Basel in der Superleague die ich soeben erhalte, trübt die super Woche etwas. Unser Kapitän Patrick, ein absoluter FCB Fan, wird wohl keine ruhige Nacht verbringen:-)

Jonathan Reist

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Mo: Heute hat J.C. Geburtstag. Nachdem am Morgen noch fleissig am Schiff gearbeitet wird, fahren wir am Nachmittag mit der Fähre in das nahgelegene Olaho. Gemeinsam erledigen wir als ganze Crew den Grosseinkauf. Es ist sehr praktisch, so viele Jugendliche beim Einkaufen dabei zu haben. Das hin und her schleppen ist deutlich einfacher. Mit ungefähr 30 Taschen voller Lebensmittel laufen wir zum Japaner. Zur Feier des Tages gehen wir nämlich Sushi essen. Das ist immer wieder lecker und die Besitzerin des Restaurants freut sich uns wieder einmal zu sehen. Anschliessend fahren wir mit zwei Wassertaxis zur Salomon zurück. C.J. darf noch einen Geburtstagsfilm aussuchen, was die Jungs speziell freut. Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu.

Di: Pünktlich um 08:45 Uhr sitzen alle Jungs im Salon bereit zum Vorglühen. Patrick unser Kapitän zeigt die Seekarte mit unserer geplanten Reise in den Norden. Die meisten freuen sich auf das Bevorstehende Segeln. Den Rest des Morgens verbringen wir mit Sicherheitsübungen. Die ganze Crew muss genau wissen, was in verschieden Notfällen zu tun wäre.

Am Nachmittag wird weiter am Film Projekt gearbeitet. Patrick und Jonathan wechseln sich mit der Aufsicht ab, da beide leicht krank sind. Am Abend stehen noch einige Gespräche an. Die beiden Jungs, die sich während Ihres letzten Ausgangs nicht an die Regeln gehalten haben, müssen die Angelegenheit wieder in Ordnung bringen.

Mi: Wie üblich haben wir am Mittwoch unser  ”Team-Zmorge”. Da das Zusammenleben auf dem Schiff einige Herausforderungen mit sich bringt, nehmen wir uns jeden Mittwoch Zeit, um gemeinsam zu Frühstücken. Gleichzeitig haben die Jungs während dieser Zeit ein Übungsfeld, um mal ohne Erwachsene zu Frühstücken. Kurz nach dem Essen kommt Marvin an Bord. Marvin wird eventuell bei uns im Überbrückungsangebot tätig sein und kommt nochmals ein wenig Schiffsluft schnuppern.

Do: Da das Wetter nicht stimmt, müssen wir das geplante Auslaufen nach Portimao auf Samstag verschieben. Deshalb nutzen wir die Zeit um einen Grossputz durchzuführen. Um 15:00 Uhr sind wir fertig und gehen noch kurz an Land, um Fussball zu spielen. Plötzlich regnet es wieder und wir müssen so schnell wie möglich zur Salomon zurück. Da wir zur Zeit Wasser sparen müssen, stellen die Jungs Eimer in den Regen um Süsswasser zu sammeln. Die Idee hatten Sie selbst und fanden es spannend so zu duschen. Der Abend verläuft ruhig. Einige spielen Poker, andere lesen ein Buch oder beschäftigen sich sonst mit irgendwelchen Gemeinschaftsspielen.

Fr: Da wir heute Karfreitag feiern, schlafen wir alle aus. Nach dem Brunchen sitzen wir zusammen, um uns anzuhören, was denn genau an diesem Karfreitag passiert sein soll. Heute hat noch J.V.C. Geburtstag. Sichtlich freut er sich über den Kuchen der unser Schiffsbäcker A.F. gebacken hat. Den ganzen Tag über sind die Meisten mit dem Basteln der Osternester und dem Bemalen der Eier beschäftigt. Alle Übrigen gehen an Land Sport machen. Am Abend darf sich dann auch noch J.V.C. einen Film aussuchen, er entscheidet sich für eine Komödie namens: Der Kaufhaus-Cop

Sa: Aufgrund des Wetter ist es wieder nicht möglich nach Portimao zu segeln. Es hat zu viel Nordwestwind und ziemlich hohe Wellen. Da ist es besser in der geschützten Bucht von Culatra vor Anker zu liegen. Wir verschieben die Reise auf Montag. Bis dahin sollte sich der Wind drehen und die See sich beruhigen.

Diese Woche feiern wir bereits den dritten Geburtstag. Y.O. wird heute 17 Jährig. Was für einen Kuchen gibt es wohl dieses Mal?

So: Schon früh am Morgen schleicht Gabi und Marvin ums Deck herum um die Osternester zu verstecken. M.M. kann fast nicht auf den Moment warten indem die Suche losgehen darf und muss deshalb kurz aufs Zimmer geschickt werden. Zweimal wurde zum Einstehen geklingelt. So schnell wie an diesem Morgen stehen die Jungs nicht immer an Deck zum “Einstehen”. Die Süssigkeiten die in den Osternestern sind, haben sicher etwas damit zu tun. Die Suche geht los, was allen sichtlich Spass macht. Auch B.T. findet zum Schluss noch sein Nest und freut sich darüber.

Heute spielen wir zum Abschied noch einen Fussballmatch mit den Einheimischen der Insel Culatra. Zum Abendessen sind dann noch zwei Schweizer einer Nachbarsjacht zum Essen eingeladen. D.M. und P:H. kochen Spagetti mit einer Cinque Pi Sosse. Dazu gibt es frischen Salat.

Morgen um 7:00 Uhr wird der Anker gelichtet, das Wetter Stimmt.

Jonathan Reist

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Der Vorhafen von Portimao war in den letzten drei Wochen unser Ankerliegeplatz.Ein idealer Platz, wie sich zeigte. Denn alles Nötige ist hier schnell erreichbar: Der grosse Strand zum Fussballspielen und Wellenbaden, das Einkaufszentrum für den wöchentlichen Grosseinkauf und die vielen Restaurants für den Ausgang, in denen sämtliche Champions-League-Spiele gezeigt wurden und in denen es Internetempfang gibt.

Wohltuend dies – im Gegensatz zu Culatra, wo wir abgeschieden von allem den Winter verbrachten.

Die Woche begann bei schönstem Wetter. Es war warm und ruhig. Nichts erinnerte mehr an die unruhigen Tage der Vorwoche, an welchen sehr starke Böen und Wellen die Salomon ins Rollen brachten.

Die Entsalzungsanlage brachte bei aufmerksamer Wartung  ihre volle Leistung, wodurch wir ständig volle Wasserreserven hatten. Rund 6600 Liter.

Ein wichtiger Punkt, denn auf das Wochenende hin kündigte sich ein stärkerer Südost-Wind an, den wir seit Freitagabend in der Lagune von Culatra abwarten. Und in den trüben Gewässern von Culatra dürfen wir die Entsalzungsanlage nicht mehr laufen lassen, weil sie sonst wieder Schaden erleidet. Wir müssen also in der Zeit, in der wir dort bleiben wollen, mit den vollen Wassertanks auskommen.

Das sollte für 5 Tage kein Problem sein, denn Mitte der Woche, um den 20. April herum, wollen wir spätestens wieder zurück in Portimao sein,  wo das Wasser wieder sauber genug fürs Entsalzen ist.

In Culatrawerden wir nochmals eine grosse Ladung Proviant durch Helios mit seinem Boot an die Salomon bringen lassen und sämtliche Gasflaschen werden mit Hilfe des Wassertaxi-Fahrers Marco bei einer Camping-Gasstation mit Propan aufgefüllt.

Zudem wird der neue, zweite Aussenbordmotor, für das Dinghi an Bord genommen, den wir an Marcos Adresse schicken durften. Wir besitzen dann zwei identische Motoren, die einen konstanten Dinghi-Einsatz garantieren.

Sonst war es eine äusserst abwechslungsreiche Woche. Bestehend aus Arbeitstraining, Filmen, Schule, Grosseinkauf und einem Segeltag sowie dem Grillabend am Freitag.

G.F., Y.O. und D.M. traten am Montag zur Schiffsjungenprüfung an. Und alle drei bestanden die Prüfung bestens. Somit verbleiben von 15 Jungs nur mehr 2 Moses, die fürs Stauen der Ankerkette in Frage kommen.

Montag und Mittwoch wurde an den beiden Filmen „The Baseballs“ und „Changes“ weitergedreht und –geschnitten.

Montag, Dienstag und Donnerstag war Arbeitstraining bei welchem die Ankerwinden zerlegt und gefettet wurden, die Hydraulikpumpe des Steuerstandes neu abgedichtet und an der Schanz weiter geschliffen und gestrichen wurde. Auch Aussenbords wurde vorallem im Bereich des Backbordankers mit blauer Farbe, die von den Ankermanövern abgeschlagenen Stellen erneuert. Zudem wurden im Rigg diverse Teile mit Tectyl (Autounterbodenschutz) gestrichen.

Am Mittwoch ist Mario Schmidli an Bord gekommen und er stürzte sich von Anfang an voll in die Arbeit und entlastete unser Team enorm. Er nahm sich auch viel Zeit für die Jungs gab am Donnerstag einen Schulblock und spielte öfters an den Abenden mit ihnen im Salon. Leider geht er am Montagmorgen schon wieder zurück in die Schweiz. Zusammen mit R.F., der zwecks Schnuppern für seine Anschlussplatzierung für zwei Wochen in die Schweiz mitfährt. In dieser Zeit muss er im Segeltraining als Vormann des Grosssegels vertreten werden.

Am Mittwoch gingen Gabi, J.V., G.F. sowie A.F. auf den wöchentlichen Grosseinkauf und sorgten unter anderem dafür, dass wir am Freitagabend nach der kleinen Überfahrt von Portimao nach CulatraGrillierbares auf die Glut legen konnten. Es war ein unbeschwerter, schöner Abend bei spiegelglattem Wasser und Wärme. Wieder einmal tat der Tapetenwechsel gut und irgendwie fühlen wir uns hier wie zu Hause. Alles ist vertraut hier.

Freitagnachts kam dann der Levante (Ostwind) bereits leicht auf. Im Verlauf des Samstags verstärkte er sich und blies dann Sonntagnacht mit bis zu 40kn. Doch der Ankergrund ist hier ausgezeichnet und wir hielten, als ob wir an einer Mole festgemacht hätten. Einzig die rund 20 Yachten, die uns in dieser Jahreszeit den Platz streitig machten, waren zusätzlich zu berücksichtigen.

Wie gewohnt gingen wir nach dem Samstagsputz nach Culatraauf den Kunstrasenplatz gegen Einheimische Jugendliche Fussball spielen und ein paar machten sich auf den Weg an den grossen Strand auf der anderen Seite der Insel baden, wo tosende 3-Meter Wellen aus Südosten anrollten.

Heute Sonntag windete es immer noch ziemlich stark, doch am Nachmittag beruhigte sich das Wetter ein wenig und die Sonne kam wieder zum Vorschein. Wiederum ideale Bedingungen, um Fussball zu spielen.

Die gute Woche wurde heute Sonntagabend etwas getrübt, weil sich fünf Jungs (G.F., Y.O., W.P., R.F., B.T.) im Ausgang teilweise erheblich nicht an die Regeln hielten. Vor allem die beiden neuen Schiffsjungen gingen mit dem neu gewonnenen Vertrauen sehr leichtsinnig um, und bezahlten ihren ersten Ausgang teuer mit der vorübergehenden Degradierung zurück zum Moses.

Patrick Gränicher

Montag, den 28.03.2011
Person über Bord. Laut hallen diese Worte über Deck. Die Rauchboje wird mit einer „Geste“, dem vom Kapitän über Bord geworfenen Schwimmring hinterher geworfen. Ein weiterer Kadett zeigt mit ausgestrecktem Arm die Position des über Bord gegangenen Gegenstandes an. Die Maschine wird gestartet und die Position elektronisch abgespeichert. Der all hands Alarm ruft die gesamte Crew an Deck. Ein Rettungsnetz, das zum Besteigen der Bordwand von Nutzen sein kann wird an den dafür bestimmten Klampen belegt. Eine Übung auf See, die hoffentlich nie ernsthaft gefahren werden muss.
Nach dem Frühstück haben wir das Schiff seeklar gemacht. Gabi übernahm das „Anker auf“ Manöver und steuerte die Salomon sicher aus dem Hafen. Kurs West wurde befohlen. Kurz darauf die Bestätigung. Zwo sieben null liegt an. Nachdem wir ein Gebiet ohne Fischerbojen erreicht hatten, starteten wir unsere Übungen.
Zum Mittagessen gibt es kalte Platte mit Brötchen. Halb zwei frischt der Wind auf und ich lasse Segel setzen. 20 Minuten später macht die Salomon gute 5 Knoten Fahrt Richtung Afrika. Die nächste Übung beinhaltet das Wassern des Beibootes während der Fahrt. Unter der Leitung von FZ wir das „Rettungsboot“ zu Wasser gelassen. Abwechslungsweise lasse ich eine Gruppe Jugendlichen mit Ihren Kameras um die, unter vollen Segeln stehende, Salomon fahren. Grosse und staunende Augen schauen auf das beeindruckende Bild. Das Herz eines Seemannes soll für „sein Schiff“ schlagen.
Nachdem das Dingi wieder hochgezogen worden ist üben wir das Manöver „Wenden“. Und zwar so lange, bis es zur Zufriedenheit abläuft. Vollste Zufriedenheit, so erkläre ich, wird dann zu einem späteren Zeitpunkt verlangt.
Abends um 19:00 Ankern wir wieder an unserem Plätzchen im Vorhafen von Portimao. Das Reis Kasimier schmeckt allen hervorragend. Zur Zeit, es ist bereits 20:10, werden die Ämtlis erledigt. Müde werden die meisten der Jungs wohl heute in die Kojen fallen …..und selbst?

Dienstag, den 29.03.2011
Nachdem wir unsere Besucher Vreni und Fritz Schaller, die Eltern unserer Lehrerin, verabschiedet haben wird erneut das Schiff klar gemacht. Ein weiterer Tag Segeln steht auf dem Programm. Als wir unser Übungsgebiet erreicht haben werden zuerst wieder „Person über Bord“ Manöver geübt. Als Höhepunkt lassen wir MM in Rettungsweste und in Begleitung des Beibootes bei voller Fahrt von Bord hüpfen. Das anschliessende Manöver und das Bergen des „Bewusstlosen“ läuft ruhig und koordiniert ab. Auch die professionellen Wiederbelebungsbemühungen unserer Krankenschwester Gabi zeigen bald Erfolg. Dies ist auch kaum zu überhören.
Erneut wird Deck klar gemacht und einige Segel gesetzt. Das Schiff setzt sich in Bewegung und steuert „sich selber“ hart am Wind. Zeit fürs Mittagessen. Spaghetti, Curry und Bratkartoffeln finden Ihre Bestimmung in den Mägen unserer Crew.
Einige Zeit nach dem Essen üben wir das Manöver Halsen. Auch ein kurzer Badestopp gehört heute zum Programm. Um 17:00 liegen wir wiederum vor Anker. Das Schiff wird aufgeklart und die „Ausgänger“ machen sich bereit.

Mittwoch, den 30.03.2011
Diesen Vormittag kläre ich die Möglichkeit ab Diesel zu bunkern. Der Wind und die Wetterverhältnisse sind optimal. Die geplante Schule fällt deshalb aus. Dies wird mit einem kurzen Applaus quittiert. Es ist auch gut zu verstehen, dass man bei diesem Wetter lieber an der frischen Luft arbeitet, als im Schiffsbauch Hirngymnastik zu betreiben. Kurz darauf steht die Crew in den Segeloveralls bereit und das Manöver kann beginnen. Es klappt alles ohne Probleme und 2 Stunden später haben wir 4000 Liter gebunkert.
Den Nachmittag verbringen die Kadetten an einem wunderschönen Strand. Touristen gibt es nur vereinzelte. Ausgerüstet mit diversen Strandspielen und einer Grillausrüstung für den Abend wird nach dem Essen, über gesetzt. Ein Teil der Strecke wird schwimmend zurück gelegt, denn inzwischen sind die Wassertemperaturen tagsüber bereits wieder längere Zeit zu ertragen. An Bord wird unterdessen gearbeitet.

Donnerstag, den 31.03.2011
Morgensport an der Mole. Langgestreckt liegt sie da, die Schutzmole von Portimao. Eine Herausforderung für einheimische
Frühsportler und diesen Morgen auch für die Salomon Crew. 07:00 Uhr werden die Jugendlichen mit dem Beiboot an Land gebracht und etwas später sieht man in der Morgendämmerung einzelne, noch dunkle Männchen die lange Mole auf und runter rennen. Da, der schrille Ton einer Trillerpfeife, die Männchen ändern Ihre Richtung oder sitzen auf den Boden und machen diverse Übungen. Eine halbe Stunde später, das Dingi legt mit der ersten Gruppe an, Duschen und Baden vor dem Frühstück. Jeden Morgen ähnliche Szenen, wir wissen es aus eigener Erfahrung, es ist der Alltag. Die Bewältigung dieser, sich jeden Tag widerholenden Szenarien, will geübt sein. Wir tun es.
Schule steht heute wieder einmal auf dem Stundenplan. Praktische Berechnungen oder Schiffs bezogene Mathematik. Das Deck soll gestrichen werden, wie viel Farbe benötigen wir…Wir haben 700qm Segelfläche wie schwer sind die Segel bei einem Tuchgewicht von 420 gr/qm. etc. Kurz nach Schulbeginn hageln die ersten Fragen. So gut es geht und ohne zu viel Hilfestellung zu bieten beantworte ich die Fragen.
Danach werden wieder verschiedene Arbeiten erledigt. Am Freitag übergebe ich das Schiff Patrick Gränicher. Ehrensache, dass alles in guter Ordnung ist und die Technik funktioniert. Am Nachmittag noch schnell zwei rostige Schäkel im Mast Top tauschen und den Windmesser nachjustieren. Das Einkaufsteam unter der Leitung von Gabi plündert wieder einmal einen Supermarkt.
Heute Nacht auf Morgen soll starker Wind aus östlichen Richtungen aufkommen. Wir liegen aber gut geschützt. Eventuell werden wir noch umankern, um den ein- und auslaufenden Verkehr nicht zu behindern.

Freitag, den 01.04.2011
Mein letzter Tag ist angebrochen. Patrick Gränicher wird heute an Bord kommen und mich für einen Monat vertreten. Das Schiff ist technisch soweit bereit, dass die Reise fortgesetzt werden kann. Die Crew und die Jugendlichen allerdings noch nicht. Es werden weitere Tage mit Sicherheits- und Segeltraining eingeplant werden müssen.
Morgensport findet heute wieder an der Mole statt. Anschliessend informiert Fredi im Rahmen des morgendlichen „Vorglühens“ über die Geschehnisse in Japan und der Arabischen Welt.
Die verbleibende Zeit findet Schulunterricht statt. Am Nachmittag wird noch der hintere Store Raum ausgeräumt und ein 100 Liter Abfallsack mit nicht weiter benötigten Teilen gefüllt. Am Abend dann wieder einmal, zur grossen Freude der Jungs, das Freitagsgrillen. Keiner meckert diesmal, auch wenn der Wind so stark bläst, dass man die Hand auf die Salatblätter halten muss, damit diese nicht davon fliegen. Ein Grund für mich bei Kartoffelsalat zu bleiben. ur

Montag, den 21.03.2011
Nach der morgendlichen Teamsitzung und dem Abschiedsvorglühen von Marwin Engel sind die Jugendlichen um 10:00 bereit für das kommende Segeltraining.
Neben theoretischen Inputs werden Abläufe geübt. Immer und immer wieder haben die Jungs bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Unterhaltung und Gelaber strikte verboten. Disziplin wird gefordert.
Zu Beginn werden die über das Wochenende aufgetragenen Hausaufgaben überprüft. Nicht jeder war fleissig und erhält darum eine schlechtere, nautische Tagesnote.
Schnell ist die Zeit vorbei und das Mittagessen zur Stärkung bereit. Es gibt ein richtig feines Birchermüsli, Brot Käse und Thunfisch.
Um 14:00 verabschieden wir Marwin. Er war 2 Wochen bei uns und durfte die Arbeit mit den Jugendlichen kennen lernen. Eventuell wird er dann in unserem Brückenangebot im Arbeitsbereich tätig sein und einige unserer Jugendlichen erneut treffen und mit Ihnen zusammen arbeiten.
Anschliessend wird im Rotationsverfahren „Gaffelsegel klar zum setzen“ eingeübt. In 2 Minuten müssen die Segel bereit sein und dies bitte ohne Fehler. Für das Schnellbergen verlangen wir 45 Sekunden. Die Jugendlichen haben viele Details zu beachten und Fehler schleichen sich immer wieder ein. Abends um 17:00 findet das Briefing statt und die Jungs werden in die Freizeit entlassen.
Ab 20:00 spielen etwa 10 Jungs bei absoluter Dunkelheit an Deck „Versteckis“. Und zwar nachdem sie sich Grusel- und Gespenstergeschichten erzählt haben. Dies scheint einen besonderen Kick auszulösen.
Soeben zählt wieder einer von 20 rückwärts. Ein Gepolter an Deck und kurz darauf Mäuschenstille. Möglichkeiten sich unsichtbar zu machen gibt es jede Menge. Bisher ist zum Glück noch keiner ins Wasser gesprungen.

Dienstag, den 22.03.2011
Die erfahrenen und länger schon an Bord befindlichen Jugendlichen erledigen diesen Vormittag kleinere Arbeiten, die noch ausstehend sind. Mit dem Rest wird währenddessen das Reffen, so nennt man das verkleinern der Segelfläche, geübt. Dies nimmt den gesamten Vormittag in Anspruch.
Den Nachmittag verbringen wir damit die Segel zu sortieren, neu zu packen und das kommende Auslaufen vorzubereiten. An und unter Deck gibt es unzählige Arbeiten, die laufend an diverse Jungs vergeben werden.
Der Tag war recht anstrengend und so fanden die „Älplermagaroni“ zum Nachtessen reissenden Absatz.

Mittwoch, den 23.3.2011
Ankeralarm um 02:00 Uhr. Der Wind hat zugenommen und wir haben den „roten Kreis“, der die sichere Ankerposition begrenzt, überschritten. Nach etwa einer Stunde kann ich mit Sicherheit sagen, dass es wieder einmal nur das Strecken der Kette war. Da der Navigationscomputer unsere Positionen automatisch aufzeichnet und nachträglich anzeigt, kann man das „schwojen“ (Drehen um den Anker) genau nachvollziehen. Der Anker hält. Aber das Problem ist eine kleinere Segelyacht, die sich in der Nähe ein Plätzchen gesucht hat. Die kleinen, ein paar Tonnen schweren „Plastikschüsseln“, ankern meist mit viel weniger Kette als wir das tun und drehen bei Windwechsel dementsprechend enger. So tanzt dieses kleine Ding etwa 30 Meter hinter uns und lässt mich nicht schlafen. Erst ein erneuter Winddreher entschärft einige Stunden später die Lage. Der Rest der Nacht ist dann leider auch sehr schnell vorbei.

Donnerstag, den 24.3.2011
Erster Segeltag nach viereinhalb Monaten Schul- und Arbeitszeit. Die Salomon ist bereit und mein Wecker auch.  05:00 steht in digitalen Ziffern auf dem Display. In aller Ruhe noch eine Stunde um die Segel- und Wacheinteilung fest zu legen. Um 06:00
trifft sich das Team zu einer kurzen Tagesbesprechung.
6:15 „All hands alarm“. Schon einige Minuten später erscheinen die Ersten mit einem schläfrigen Blick, teilweise mit nacktem Oberkörper und ohne Schuhe an Deck. 5 Minuten später erscheint der Letzte und ich lasse antreten. Dies war für einige das erste „all hands“. Sie werden noch viele davon, zu jeder Tages- und Nachtzeit, erleben.
Während dem das Frühstück bereitet wird herrscht an Deck emsiger Betrieb. Schiff seeklar machen. 2 Stunden Arbeit für die gesamte Crew. Es werden Netze gespannt, die ein über Bord gehen verhindern sollen. Der letzte Müll wird an Land gebracht und der Aussenbordmotor an die Heckhalterung montiert. Das Beiboot wird innenbords genommen und mit Spannsets gesichert. 07:00 Frühstück. Anschliessend wird auch unter Deck alles verstaut uns seeklar gemacht. Kurz vor 8:00, wird das „Anker auf Manöver“ erläutert. Wir wollen unter Segel ablegen und die erste Strecke, in der Abdeckung der langgezogenen Insel, segeln. Selber bin ich gespannt, ob die praktische Umsetzung der Kommandos funktionieren wird.
Die Ankerwinsch rattert und die Kette wird langsam eingeholt. Die gesamte Crew ist auf Ihren Plätzen bereit. Als der Anker ausgebrochen wird rutscht das Schiff langsam achteraus. Schnell wird ein Zipfel eines Segels gesetzt. Dieser hilft uns das Schiff um 180 Grad zu drehen. Weitere Segel folgen und kurz darauf segelt die Salomon davon. Aufbruch, die Reise geht weiter.
Die eigentliche Ausfahrt in den offenen Atlantik wird ein wilder Ritt. Einige Augen sehen mich erstaunt an, aber ich kann nur beruhigend zurück lächeln. Nichts besonderes, nur wenn man es noch nie erlebt hat, weiss man dies ja nicht. Kurze Zeit später ist etwa die Hälfte der Crew seekrank. Zum Glück wird die Fahrt mit der Zeit etwas ruhiger. Am Abend schläft der Wind dann ganz ein und so fahren wir die letzte Stunde unter Maschine in den Hafen von Portimao. Das Deck des Schiffes wird aufgeräumt, alle Segel nochmals gefaltet. Kurz darauf kommen die Eltern unserer Lehrerin an Bord. Sie werden einige Tage bei uns bleiben und unsere Arbeit begleiten.

Freitag, den 25.03.2011
Um den gestrigen Tag etwas besser verdauen zu können gönnen wir den Jungs und uns eine um eine Stunde verlängerte Bettzeit. Den Vormittag verbringen wir mit einem Rückblick auf den gestrigen Tag. Fehler werden analysiert und Segelmanöver nochmals erklärt. Auch die Handhabung der Rettungswesten und der Sicherheitsleinen werden geübt. Der Sprung mit der orangen Weste vom Schiff gehört natürlich auch dazu. Nach dem Mittagessen verlässt uns Magali Kümmerli und ein Jugendlicher, der seine Zeit auf der Salomon bewältigt und überstanden hat.  Den Nachmittag verbringen wir nochmals mit Segeltraining. Speziell Übungen mit der Brahm-Rah gehören zum Programm. Nebenbei werden auch noch quietschende Rollen geschmiert. Zur gleichen Zeit läuft ein Einkauf fürs kommende Wochenende. Über alles gesehen eine sehr gute und abwechslungsreiche Woche.

Samstag, den 26.03.2011
Zusammen mit Gabi habe ich heute Tagesdienst. Wie jeden Samstag steht auch heute „Rein Schiff “ auf dem Vormittagsprogramm. Wieder sollen die Jugendlichen Ihre Aufgaben ganz alleine erledigen. In 2 ½ Stunden werden wir die „Ämtlis“ abnehmen und eventuelle Mängel korrigieren lassen. Meine Aufgabe sehe ich darin, wieder einmal eine verstopfte Pissoir Leitung gängig zu machen und anschliessend unseren Maschinenpark zu warten und zu kontrollieren. Die Herausforderung des Tages wird dann sein unseren Windgeber zu demontieren, zu reparieren und auch wieder anzubringen. Das Problem dabei ist, dass dieses Windrad einiges höher montiert ist als die höchste Umlenkrolle durch die ein Seil geführt ist. Das heisst, dass man in etwa 30 Meter Höhe seinen sicheren Bootsmannstuhl verlassen muss um an dieses verflixte Rädchen zu kommen. Um eine Ahnung zu bekommen welches Werkzeug mitzunehmen ist mache ich vorab Aufnahmen mit einem starken Zoom Objektiv. Auf dem Computer lässt sich nun jedes Detail erkennen. Zusammen mit unserem 2nd Mate FZ bereite ich alles minutiös vor. Und tatsächlich. Es gelingt das Teil zu demontieren. Auf Deck stelle ich dann ein defektes Lager und beschädigte Kabel fest. Abends um 19:00 ist der Windgeber wieder an seinem Plätzchen und dreht munter vor sich hin. Allerdings werde ich diesen nochmals demontieren müssen, denn das Lager konnte ich leider nicht ersetzen, sondern nur provisorisch wieder gängig machen.
Während dem ich diese Zeilen schreibe sitzen läuft das Bord Kino und hie und da klingen derbe Bass Sequenzen an mein Ohr. Dass die Jungs diese Bässe immer so aufdrehen müssen! In solchen Augenblicken kommt es durchaus vor, dass einem nach einem strengen Tag so Kleinigkeiten auf den Wecker fallen. Aber was pflegen wir unseren Jugendlichen bezüglich etwas mehr Toleranz zu sagen? Also an die eigene Nase fassen, Zähne zusammen beissen und……duschen gehen.

Sonntag, den 27.03.2011
Die ganze Nacht wiegte die Salomon hin und her. Eine leichte Dünung läuft aus Westen her um die Schutzmole. Der Himmel ist zugezogen und hie und da fallen einzelne Tropfen aus den dunkeln Wolken. Die Jungs erholen sich von den vergangenen Strapazen mit dem Wissen, dass morgen Montag, bei entsprechenden Verhältnissen, bereits der nächste Segeltag stattfinden wird. ur

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