Wochenbericht vom 02. bis 08. Januar 2012

Montag, 02. Januar 2012
Die erste Woche im neuen Jahr beginnt relativ kühl und bewölkt, doch sind wir nach den erholsamen letzten Tagen wieder richtig motiviert für den Alltag.
In unserer Teamsitzung besprechen wir das Wochenprogramm in der Gewissheit, dass es bestimmt nicht ganz so ablaufen wird, wie wir das geplant haben.
Am Vormittag machen wir eine Bestandeskontrolle der Uniformen der Jungs und ergänzen sie nötigenfalls. Das gibt jeweils zu tun. Unerklärlicherweise verschwinden immer wieder mal Kleider. Die Jungs sind jedoch nie um eine Antwort verlegen: Entweder sind die Socken der Waschmaschine – dem Socken fressenden Monster – zum Opfer gefallen oder der Wind hat die fehlende Hose von der Wäscheleine gerissen.
Obwohl eine solche Materialkontrolle nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der Jungs gehört, machen sie doch gut mit.
Das 1. Steuerbord-Zimmer ist heute komplett krank: AT, YO und MS liegen mit Erkältung im Bett und erhalten deshalb Schonkost und genügend Vitamine, damit sie möglichst bald wieder gesund werden.
Nach dem Mittagessen ziehen die Jungs ihre Uniformen an, um Fredi zu begrüßen. Doch die Zeit schreitet vor und noch keine Spur von Fredi. Schließlich ruft er vom Flughafen an und meldet, dass sein Flieger Verspätung hat, weil sie zwischenlanden mussten, um mehr Kerosin zu tanken. Um 14:40h ist es jedoch so weit, und Fredi kommt nach einem Monat Urlaub wieder an Bord.
Nach dem Einstehen geht es nach der Weihnachts- und Silvesterpause wieder los mit Arbeitstraining. Es ist schon eine Weile her, dass wir den Backbord-Rumpf und den GT-Streifen entrostet und frisch gestrichen haben. Das wohlbekannte helle Geräusche schallt über das Deck, das entsteht, wenn die Jungs mit dem Hammer auf die rostige Stellen klopfen.
DS hat Arbeitstraining in der Küche: Wieder einmal ist es an der Zeit, die Schränke und die Stores (Vorratskammern) auszuräumen, zu putzen und wieder ordentlich einzuräumen.
Pünktlich um 15:30h gibt es Zvieri, und wir stellen ein paar Früchte bereit, die aufgegessen sein müssen, bevor sie schlecht werden. Ich staune immer wieder über den gesunden Appetit der Jungs: Innerhalb Kürze ist ratze putz alles weg.
Um 16:15h werden die Arbeiten für heute eingestellt. Nun gilt es, das gebrauchte Material fein säuberlich aufzuräumen, damit der Feierabend beginnen kann.
Während die Jungs duschen oder noch etwas Krafttraining machen, beginnt es aus der Küche verlockend zu riechen: DS ist gerade am Fleisch anbraten und kreiert eine eigene Ragout-Sauce. Selbst der Kapitän wird davon angelockt, und er streckt seinen Kopf in die Küche herein. Kurzerhand ändert er seine Pläne und isst mit uns an Bord anstatt an Land.
Der Abend verfliegt wie im Nu. Um 20:45h beginnen die Jungs sich fürs Schlafengehen bereit zu machen, gehen Zähne putzen und sind pünktlich um 21h in ihren Zimmern. GF wird noch von FZ mit dem Dingi vom Ausgang abgeholt. Er gibt sein Retourgeld und die Belege ab und legt seine Uniform fein säuberlich zusammen, bevor auch er zufrieden ins Zimmer verschwindet.

Dienstag, 03. Januar 2012
Die Jungs machen sich nach dem Vorglühen um 09:15h an die Arbeit und entrosten weiter. Auch MS, AT und YO sind wieder mit von der Partie.
Das Arbeitstraining ist ein wichtiger Teil der Schiffsarbeit: Einerseits lernen die Jungs handwerkliche Tätigkeiten, die ihnen in ihrem Arbeitsleben zu gute kommen, und andererseits lernen sie, was es bedeutet, eine positive Einstellung zur Arbeit zu haben, Anweisungen genau zu befolgen, in einem Team zu arbeiten und sich sowohl auf Details als auch auf das Gesamte zu konzentrieren.
Einige machen motiviert mit, andere haben diesbezüglich noch zu lernen. TE z.B. hat etwas Mühe, sich zu konzentrieren und streckt immer wieder mal den Kopf in die Küche, um zu wissen, wie spät es ist, was es zum Essen gibt oder um sonst irgendeine Frage zu stellen.
MS und DS haben als Küchenteam heute Nachmittag Zimmerstunde. Sie verziehen sich gut gelaunt auf ihre Zimmer, liegen gemütlich in ihren Kojen und lesen die neuen Asterix- und Obelix-Bücher.
FZ, AG, JB, MM und TE arbeiten heute länger und zeigen guten Einsatz. FZ wird aber doch langsam unruhig, da er noch in den Ausgang möchte, und der offiziell um 17:30h beginnt. Dementsprechend spornt er die anderen zu grösserem Tempo an. Als Decksoffizier und Schiffsältester kann er schon viele Arbeiten selber anleiten und beaufsichtigen und ist somit nicht nur in der Nautik eine grosse Unterstützung.
Das Abendessen nehmen wir unten im Salon ein – im Moment ist das Wetter zu kühl in Afrika, um an Deck zu essen. Unglaublich, aber wahr.
Nach dem Abendessen und den Ämtlis ist Freizeit: MM und GF nutzen sie, um mit Mütze und Handschuhe Verstecken zu spielen. Schliesslich ist es kühl, und heute abend regnet es sogar ganz leicht!
Bei den anderen ist das Aktivity-Fieber ausgebrochen: YO, AG, JB, AT, HÜ und Manuel messen sich im Pantomimenspiel, im Wörter Erklären und im Zeichnen. TE liegt etwas fiebrig im Bett – auch ihn hat’s nun erwischt. Er kriegt einen warmen Tee und eine warme Decke und geht sogleich schlafen. Er ist für heute abend vom Dingi-Hochziehen-Dienst- suspendiert, was ihn nicht wirklich traurig stimmt. MS trinkt mit mir noch eine heisse Schokolade, und wir sprechen über dies und jenes.
Bald schon ist wieder Zeit, um ins Bett zu gehen. Die Zimmerzeit ist sehr wertvoll, mit den Jungs zu diskutieren, ihnen zuzuhören, sie vom Tag berichten zu lassen, zu erfahren, ob irgendwo der Schuh drückt etc.
„Lichterlöschen!“, ruft um 21:30h einer der Jungs, worauf einer nach dem anderen das Licht löscht. Das klappt meistens tadellos. Bis um 22h dürfen sie sich nun noch in Zimmerlautstärke unterhalten. Ab und zu dringt fröhliches Gelächter aus ihren Zimmern – es herrscht wirklich gute Stimmung unter ihnen.

Mittwoch, 04. Januar 2012
„So, Jungs, hütt göhmer an d’Mole – 4 Tonne Diesel go bunkere!“ informiert Patrick die Jungs. Er zeichnet an der Wandtafel auf, wie er das Anlegemanöver geplant hat. Die Einteilung, wer was macht, überlässt er FZ. Dieser nimmt es routiniert in die Hand, und das Manöver kann losgehen. Die Jungs sind bei der Sache, da sie wissen, dass bei einem solchen Anlegemanöver schnell mal was schief gehen kann, wenn man sich nicht konzentriert.
FZ bringt Manuel mit dem Dingi an die Mole, der von dort die Taue entgegen nehmen wird. Danach kurvt er um die Salomon herum und leitet von dort das Manöver mit an.
Es klappt alles wie am Schnürchen. Der Shell-Tankwagen steht auch schon bereit und das Tanken kann beginnen.
Wir von der Küche – DS, MS und ich – machen uns nach dem erfolgreichen Anlegen auf die Socken und gehen einkaufen. Für 50 Escudos (ca. 50 Cents) erreichen wir per Sammeltaxi Espargos – die nächst grössere Stadt.
Besonders wichtig ist die Schokolade auf unserem Einkaufszettel: Unser Schokoladevorrat hat sich stark verringert, und er sollte deshalb unbedingt wieder aufgestockt werden. So ab und zu etwas Schokolade hebt die Stimmung und hilft Spannungen zu mindern. Wenn es nach den Jungs ginge, würde Schokolade auf jeden Fall zu den Grundnahrungsmitteln gehören. Selbstverständlich brauchen wir aber auch noch Gemüse, Früchte, Brot etc. Doch in dem Gemüse- und Früchteregal blickt uns gähnende Leere entgegen. Als ich nachfrage, bekomme ich die entschuldigende, aber gleichzeitig gelassene Antwort, dass das Schiff mit der Ware halt nicht angekommen sei, sondern erst morgen komme. So läuft das auf den Kapverden: „No stress, Cabo Verde!“ – alles geht beschaulich zu und her.
Also begnügen wir uns mit den Lebensmitteln, die wir bekommen und hieven sie in ein Aluguer. Der Chauffeur fährt uns durch den Hafenzoll von Palmeira direkt neben das Schiff. Es ist auch wieder mal angenehm, die Einkaufstaschen nicht im Dingi transportieren zu müssen!
Nachdem wir alle wieder an Bord sind, manövrieren wir zurück an unseren Ankerplatz. Dort angekommen, machen wir uns für unseres Mittwochnachmittags-Pflichtprogramm bereit. Heute geht’s nach Buracona – ein Ort, an dem die Klippen eine Art natürliches Schwimmbecken bilden.
Eingepfercht in einem Sammeltaxi geht die Fahrt über Stock und Stein los. Zuerst durch die ärmeren Quartiere von Espargos: Einfache Hütten säumen den holprigen und sandigen Weg. Danach fahren wir noch etwas zwanzig Minuten durch eine öde und trockene Landschaft, bis wir unser Ziel erreichen. Wir staunen über die wilde Schönheit, die sich vor unseren Augen auftut. MM ist der erste, der auf Manuels Ermunterung hin, sein T-shirt auszieht und von dem ca. 4m hohen Felsen in die natürliche Badewanne hinunter springt. Bald schon machen es ihm YO, AG, DS, JB und MS nach. Sie haben einen riesen Spass und bald schon einige Zuschauer. Schade sind GF und TE nicht dabei, sondern liegen krank im Bett. Ihnen hätte dieser Ausflug bestimmt auch sehr gefallen.
Nebst dem Springen und Baden bleibt Zeit, gemütlich auf dem Felsen zu sitzen und das Naturschauspiel der tosenden und brechenden Wellen zu beobachten und das „olho azul“ – „das blaue Auge“ anschauen zu gehen: Das ist ein Loch, in dem ca. 10m weiter unten der Ozean gurgelt. Um Mittag scheint die Sonne jeweils direkt ins Wasser hinein und lässt es blau aufleuchten – deshalb die Bezeichnung „blaues Auge“.
Begeistert kehren wir von unserem Ausflug zurück. FZ steht mit einem breiten Grinsen in der Küche: Während wir uns beim Baden vergnügten, hatte er den Auftrag, uns das Abendessen vorzubereiten. Es ist das erste Mal, dass er ein richtiges Menü kocht. Am Anfang hat gemeint, wir würden einen Witz machen. Als es ihm aber klar wurde, dass wir es ernst meinen, hat er sich zuerst mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, es dann aber aufgegeben und sich an die Arbeit gemacht. Und das Resultat lässt sich sehen beziehungsweise schmecken: Das Chili con Carne ist zwar richtig scharf, aber äußerst lecker.
Nach dem Abendessen verbringen wir einen ruhigen und zufriedenen Abend zusammen.

Donnerstag, 05. Januar 2012
Heute morgen holen wir das Teamfrühstück nach, und die Jungs können bis 07:45h schlafen. Nach dem Morgensport, dem selbständigen Frühstücken und dem Verrichten der Ämtlis, lichten wir den Anker und machen uns wieder nach Santa Maria auf. Der Wind hat sich gelegt und so auch die Wellen. Deshalb können wir dort wieder ruhig vor Anker liegen, und in der Freizeit an den einladenden Strand gehen oder in das sympathische Städtchen.
Auf dem Weg dorthin werden wir aber von unvorhergesehenem Ostwind überrascht. Es braucht deshalb einige Manöver, damit wir unser Ziel erreichen. Die Jungs leisten ganze Arbeit. Wir können jedoch nicht an den angestrebten Ankerplatz, da es dort noch zu unruhig ist. Im Klartext bedeutet dies, dass wir heute nicht mehr an Land gehen können. Für die Ausgänger YO, DS und MS ist das ein herber Schlag – v.a. für YO, der heute sein letzter Ausgang geplant hat.
Unterwegs leitet FZ ein Segeltraining: Auf Zeit belegen, wie setzt man ein Segel korrekt bzw. wie zieht man an den entsprechenden Schoten etc. Die Jungs sind motiviert dabei und nehmen FZs Korrekturen und Anmerkungen gut an.
Nach dem Ankern stehen die Jungs ein, und Patrick gratuliert ihnen zur guten nautischen Leistung. Gleichzeitig verkündet er, dass MM AG als Ankerchef ablösen wird, da AG nach FZs Abreise neue nautische Aufgaben übernehmen wird. MM ist überrascht und gleichzeitig hoch erfreut darüber.
„Also, jetzt git’s Siesta und nochhär, am 4i git’s Kiosk!“ Die Jungs werden vom Kapitän in die Mittagsruhe entlassen. Nach einer Stunde eröffne ich den „Kiosk“ – fünf Plastikkisten mit Hygiene- und Papeterieartikeln. Immer wieder ein Highlight für die Jungs und gleichzeitig ein Übungsfeld im Umgang mit Geld: Sie sollen lernen, einzuschätzen, wie viel sie für die nächsten drei Wochen von Shampoo, Dusch- oder Rasiergel, Bleistiften etc. brauchen und nur so viel kaufen, wie nötig. Vor ein paar Monaten haben mehr oder weniger dieselben Jungs durchschnittlich 15 bis 20 Euro ausgegeben, heute sind es nur noch zwischen 5 und 7 Euro. Sehr erfreulich!
Danach gehen einige baden und spielen mit einem kaputten Surfbrett, das FZ und Patrick aus dem Meer gefischt haben. Doch als die Jungs über Juckreiz am Bauch klagen, übergeben wir das Surfbrett wieder dem Meer: Offensichtlich ist der Belag kaputt, so dass die Glasfasern nicht mehr abgedeckt sind.
Am Abend frönen die meisten Jungs wieder dem Aktivity und verbringen eine gute Zeit zusammen.

Freitag, 06. Januar 2012
Zum Frühstück gibt es selbst gebackenen Dreikönigskuchen. Anstatt des üblichen Plastikkönigs haben wir eine Haselnuss in eines der elf Brötchen gesteckt. TE freut sich riesig, als er sie in seinem Brötchen vorfindet. Nun muss einen Tag lang keine Ämtlis machen – schliesslich ist er ja König!
Da sich über Nacht der Wind gelegt hat, können wir näher an Santa Maria ankern gehen. Sobald wir dort angekommen sind, spannen die Jungs das Sonnensegel auf und verrichten einige Unterhaltsarbeiten am Schiff, während uns unsere Smutjes DS und MS ein feines „Restenzmittag“ zubereiten.
Nach der Siesta dürfen die beiden ohne unsere Begleitung an Land einkaufen gehen. Sie finden’s ziemlich amüsant, dass die Leute manchmal meinen, sie seien eine Art Polizei. Mit der Uniform und mit dem Funkgerät an der Seite ist es auch nicht von ungefähr, dass die Leute darauf kommen.
Um ca. 16:45h kommen sie müde zurück. Das Rückgeld stimmt auf den Escudo genau – alle Achtung! Das ist hier gar nicht so einfach zu bewerkstelligen, da die Einheimischen oft Euro zurück geben oder das Retourgeld auf- oder abrunden.
Wir haben inzwischen unsere Wochenrückblick-Sitzung beendet. Alle haben zu unserer ihre Wochen erfüllt. MM kann sein Glück fast nicht fassen, als er erfährt, dass er nicht nur eine Woche bestanden hat, sondern mit einer sagenhaften 4,6 sogar in den unbegleiteten Ausgang kann.
Manuel wirft den Grill an, MS installiert die Musik und schon bald geniessen wir das Zusammensein und gute Gespräche beim Grillieren.

Sa, 07. Januar 2012
„Oh nein, Samstagsputz!“- wird wohl vielen Jungs jeden Samstagmorgen durch den Kopf gehen. Da gilt es immer wieder, sie zu motivieren. Meistens braucht es nur anfängliche Überwindung, danach läuft es gut. So auch heute: Es wird geputzt und geschrubbt, gewaschen und aufgeräumt. Die Jungs lernen so jeden Samstag, dass Putzen einfach zum täglichen Leben dazu gehört und das gemeinsame Aufräumen etwas Verbindendes und Zufriedenstellendes hat.
Nach dem Mittagessen machen sich die Jungs bereit, an den Strand zu gehen, um mit Patrick Fussball zu spielen. Zuerst versuchen ein paar drum herum zu kommen und drücken Unmut aus, so dass Patrick eine klare Ansage machen muss, dass er solche Kommentare nicht mehr hören möchte.
Als die Gruppe „Fussball“ von Bord gegangen ist, kehrt auf dem Schiff Ruhe ein. FZ repariert mit Fredi den Abwassertank, und DS bereitet in aller Ruhe das Abendessen vor.
Um 16:45h werden die Fussballer von FZ mit dem Dingi abgeholt. Kurz vor der Salomon müssen sie ins Wasser springen, damit der Sand, der an ihren Badehosen klebt, nicht an Bord gebracht wird.
Nach dem Abendessen holen die Jungs ihre Decken und Kissen aus den Zimmern und installieren sich gemütlich für den Kinoabend. Als Abschluss darf YO einen Film auswählen, da es sein letzter Filmabend sein wird. Seine Wahl fällt auf „Inception“.
Nach rund zwei Stunden Spannung und Action geht der Film zu Ende, und die Jungs verkriechen sich müde, aber zufrieden unter die frisch gewaschene Bettdecke.
FZ, YO und GF formen mit Klebemasse die Anzahl Tage, die sie noch auf dem Schiff verbringen: Je kleiner die Zahl, desto grösser ihre Vorfreude und Spannung.

Sonntag, 08. Januar 2012
Die Sonnenstrahlen glitzern schon hell auf dem Wasser, als einer nach dem anderen verschlafen und die Augen reibend an Deck kommt. Die Jungs geniessen es, am Sonntag auszuschlafen. Also nicht alle. V.a. die jüngeren sind schon relativ früh wach und nerven dann oft die älteren mit unachtsamem Lärm und Gelächter.
Heute ist AGs Zopf besonders fein geraten, und wir lassen uns den Brunch so richtig schmecken.
Nach dem Vorglühen startet das übliche Sonntagnachmittagsprogramm mit Telefonieren (ein Glück, dass es diesen Sonntag klappt!), Musikhören, Spielen und Landgang: Manuel geht mit GF, TE, AG, MS und MM an den Strand, wo sie einen friedlichen Nachmittag verbringen und sich in den Wellen austoben.
Am Abend sind die Jungs, die an Bord geblieben sind, etwas aufgedreht, da sie sich den ganzen Tag ausgeruht haben und deshalb noch voller Energie sind.

Wir blicken auf eine gute Woche zurück und freuen uns über die gute Stimmung an Bord. Morgen werden zwei neue Jungs kommen, in Begleitung von Pascal Abry – unserem Praktikant vom Brückenangebot- und von YOs Vater. Die Schiffsarbeit bleibt spannend und bewegt.

Madeleine Laffer